
Starkes ARD-Vorabendprogramm. Auch „Wer weiß denn sowas?“ war einmal mehr sehr gefragt.
Freude bei der ARD: Davon, dass das Vorabendprogramm des Ersten eine Todeszone ist (so hieß das früher wirklich mal), ist längst nichts mehr zu sehen. Neben dem schon lange starken Quiz um 18 Uhr, funktionieren nun auch die nachfolgenden Krimiprogramme immer besser. Am Mittwoch sicherte sich „Watzmann ermittelt“, gestartet um 18:50 Uhr, einen neuen Staffelrekord. Die Vorabendserie generierte insgesamt 16,9 Prozent Marktanteil – der Schnitt in diesem Jahr liegt aktuell bei rund 15,7 Prozent. 3,06 Millionen Menschen schalteten am Mittwoch im Schnitt ein, etwa 100.000 mehr als sieben Tage zuvor. „Wer weiß denn sowas?“ lieferte davor wieder eine sehr gute Leistung ab. Die aktuelle Staffel läuft bis Dienstag nach Ostern – dann übrigens verabschiedet sich auch Elton. Er wird noch in einer Primetime-Show des Formats gewürdigt. Am Mittwoch nun holte das Kai-Pflaume-Quiz 20,5 Prozent Marktanteil. 2,79 Millionen Menschen schauten durchschnittlich zu.
Quotenverlauf „Watzmann ermittelt“ 2025 (Das Erste, Mi., 18:50 Uhr)

Im Abendprogramm setzte Das Erste dem Fußball-Spiel im Zweiten den Krimi „Steirerwut“ entgegen: Dieser sicherte sich im Schnitt 4,53 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und damit 18,4 Prozent Marktanteil. Ab 21:45 Uhr lief dann noch die Wiederholung einer Folge der Reihe „Die Diplomatin“, die mit nur noch elf Prozent insgesamt aber einen schwereren Stand hatte. 2,11 Millionen Menschen ab drei Jahren waren hier durchschnittlich dabei.
Tagsüber gab’s Gleichstand bei den Nachmittags-Soaps: Sowohl „Rote Rosen“ als auch „Sturm der Liebe“ sicherten sich linear passable 10,7 Prozent im Gesamtmarkt. Das um 16:10 Uhr wiederholte „Familie Dr. Kleist“ tat sich dann aber sehr schwer. Die Familienserie generierte am Mittwoch nur 4,8 Prozent. Mit durchschnittlich 390.000 Zuschauerinnen und Zuschauern kann die ARD nicht zufrieden sein. Verbessert zeigten sich nach Ausrutscher am Vortag die Nachmittags-Gerichtsshows von RTL: Barbara Salesch und Ulrich Wetzel generierten zwischen 15 und 17 Uhr am Mittwoch bei den Jüngeren ordentliche 8,6 und 7,8 Prozent. „Der Blaulicht Report“ um 17 Uhr tat sich mit nur rund viereinhalb Prozent aber äußerst schwer.
Quelle: AGF Videoforschung; AGF SCOPE 1.10; 02.04.2025; Marktstandard: Bewegtbild; Auswertungstyp TV; produktbezogen
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