
Am Dienstagabend lief bereits die finale Folge der langjährigen ProSieben-Show.
Aus nach sieben Jahren. Klaas Heufer-Umlauf hat seine Late-Night-Show „Late Night Berlin“ am Dienstagabend in einer rund zehn Minuten langen Show beendet. Sie lief 2018 erstmals und war inoffizieller Nachfolger von „Circus HalliGalli“. Nun also das Ende eines Formats, das digital immer erfolgreich war, im linearen Fernsehen aber vor allem dann starke Quoten holte, wenn zuvor andere Joko&Klaas-Formate, etwa „Joko und Klaas gegen ProSieben“ liefen.
Was am Dienstagabend im TV deutlich wurde: Offenbar sah das Team hinter dem Format kein Potential mehr. Aus dem Off hieß es etwa: Jeder Witz sei gemacht, jeder Gast eingeladen und jedes Spiel gespielt. Die Sätze bezeichnete Klaas in der XS-Ausgabe seines Formats dann als „Wahrheit“. Der Moderator, der am Samstag sein neues Quiz „Ein sehr gutes Quiz (mit hoher Gewinnsumme)“ auf die Mattscheiben brachte, führte dann aus: „Wir sagen immer, dass man den Moment nicht verpassen darf und ich glaube, jetzt ist der Moment, wo ich fertig bin mit Late Night.“ Klipp und klar sagte der Entertainer: „Ich habe keine Lust mehr auf Late Night.“
Mitunter schwache Quoten für „Late Night Berlin“
Somit endet „Late Night Berlin“ also nach 14 Staffeln. Die 14. Runde lief vergangenen Herbst bei ProSieben. Sie bestand aus 13 Folgen, die im Gesamtmarkt nur selten auf mehr als 300.000 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen. In der klassischen Zielgruppe wurden extrem schwankende Quoten gemessen – zwischen zwei und 10,5 Prozent. Die 13. Staffel, die ProSieben im Frühjahr 2025 gezeigte und die aus 14 Ausgaben bestand, bewegte sich im ähnlichen Bereich. Damals schauten zwischen dreieinhalb und zehneinhalb Prozent der klassisch Umworbenen zu.
So verabschiedet ProSieben „Late Night Berlin“
ProSieben postete noch am Dienstagabend auf X, früher Twitter: „12. März 2018 – 25. März 2025. Das war #LateNightBerlin. Danke @damitdasklaas. Danke Dir fürs Zuschauen. #WeLove.“
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Bildquelle:
- latenightberlin: ProSieben