
RTL-Nachmittag macht Probleme. Auch die neuen „Blaulicht-Report“-Folgen laufen noch nicht rund. Dafür darf sich ProSieben über „taff“ freuen.
In ungewohnter Schlagzahl muss derzeit über Quotenprobleme am RTL-Nachmittag berichtet werden. Erst vergangene Woche nahm der Privatsender das bis dato um 17 Uhr gezeigte „Verklag mich doch“ wegen schlechter Werte aus dem Programm – seit Montag findet sich dort eine neue Staffel von „Der Blaulicht-Report – Die neuen Einsätze“. Am Dienstag nun leistete sich auch „Barbara Salesch“ um 15 Uhr einen ungewohnten Patzer. Mit gerade einmal 2,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen lief es für die Gerichtsshow ungewohnt schlecht. Im Schnitt wurden in diesem Jahr 7,3 Prozent erzielt.

Erklärbar sind die schlechten Quoten nicht – zumal am Dienstag auch wirklich eine neue Folge des Programms lief. Um Kosten zu senken, mischt RTL mitunter ja auch mal Wiederholungen dazwischen. Das war nun nicht der Fall. In den drei Stunden davor hatte RTL mit „Punkt 12“ übrigens 9,4 Prozent Marktanteil erzielt – ebenfalls weniger als sonst üblich. „Ulrich Wetzel – Das Strafgericht“ schloss sich um 16 Uhr mit 5,0 Prozent an. Die neuen Einsätze des „Blaulicht-Reports“ hatten mit 5,6 Prozent ebenfalls noch viel Luft nach oben.
Sat.1 jedenfalls lag klar vor RTL. Ab 15 Uhr kam „Auf Streife“ dort auf rund siebeneinhalb Prozent in der klassischen Zielgruppe, „Lebensretter hautnah“ schloss sich mit 6,4 Prozent an. Erst um 17 Uhr lagen beide Sender nahezu gleichauf. Dann sicherte sich „Notruf“ in Sat.1 ausbaufähige 5,2 Prozent. Zweistellige Quoten fuhr derweil ProSieben ab 15:30 Uhr mit einem „The Big Bang Theory“-Dreierpack ein: Zwischen 11,6 und 13,4 Prozent wurden ermittelt. In der 17-Uhr-Stunde steigerte sich „taff“ dann sogar auf 15,2 Prozent. Das war der bis dato beste Wert, den das ProSieben-Magazin 2024 eingefahren hat.
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