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Warum die Set-Top-Box noch längst nicht tot ist
Fernsehgeräte werden immer komplexer: Neben der reinen Bildwiedergabe bieten diese mittlerweile auch integrierte Empfangstuner, Mediaplayer und Smart-TV-Portale. Die vorgelagerte Set-Top-Box müsste dadurch eigentlich überflüssig werden. Tatsächlich erlebt sie aber in neuer Form ein Revival.
Boxenhersteller tricksen bei der Pauschalabgabe
Kann mit einer Set-Top-Box aufgezeichnet werden, muss der Hersteller für diese Möglichkeit der Vervielfältigung eine Abgabe zahlen. Je nach Gerätetyp ist die sogenannte Pauschalabgabe unterschiedlich hoch und drückt die Margen der Hersteller in den Keller. Doch die geben sich erfinderisch.
Aufatmen nach der Krise
Im Februar 2009 startete DIGITAL INSIDER eine Umfrage unter Fachhändlern und Herstellern zur Marktentwicklung bei Set-Top-Boxen. Ein deutliches Aufatmen waren bei denen zu spüren, die nicht auf patchbare Receiver setzten. Hätten sie gewusst, was noch auf sie zukommt, hätten sie das Aufatmen gleich zum Luftholen nutzen können.
Der EPG – das unbekannte Wesen
Selbst vor fünf Jahren war die Digitalisierung des Rundfunks schon weit vorangeschritten und damit auch die Verbreitung von Set-Top-Boxen mit integriertem elektronischen Programmführer, kurz EPG genannt. Umso erstaunlicher war das Ergebnis einer Studie der Landesmedienanstalten: Nur die Hälfte der Digital-TV-Haushalte wusste was mit dem EPG anzufangen.
Studie: Set-Top-Box gleicht sich Smartphones und Tablets an
Die Vernetzung in der Unterhaltungselektronik nimmt weiter zu. Die Zahl vernetzbarer Geräte ist inzwischen auf über 14 Millionen gestiegen. Drei von vier Fernsehern, die dieses Jahr verkauft werden, besitzen einen Internetzugang. Im letzten Jahr war es nur knapp die Hälfte. Die zunehmende Vernetzung wirkt sich auf Set-Top-Boxen aus.
Studie: Vernetzte Set-Top-Boxen setzen sich durch
Während die klassische Set-Top-Box langsam auf dem Rückzug ist, werden vernetzte Boxen immer wichtiger. Diese erlauben neben dem reinen TV-Empfang auch zusätzliche Dienste und können diese im ganzen Haushalt verteilen. Bis 2017 soll der weltweite Markt um 91 Prozent wachsen.
Amazon: Set-Top-Box noch vor Weihnachten?
Schon in wenigen Wochen könnte Amazon mit einer eigenen Set-Top-Box auf den Markt drängen. Die TV-Box könnte Apple TV und Google Chromecast Konkurrenz machen - und hätte von Beginn an ein riesiges Content-Portfolio im Rücken.
MRG sieht weltweit stabilen Markt für Set-Top-Boxen
Weltweit besteht nach wie vor eine große Nachfrage nach Set-Top-Boxen für den Fernsehempfang auf verschiedenen Verbreitungswegen. Eine aktuelle Analyse der Multimedia Research Group (MRG) sieht dabei eine stabile Marktentwicklung für die nächsten Jahre voraus. Vor allem weniger entwickelte Märkte treiben das Wachstum.
Maxdome-Chef Heise: Smart-TV wichtig für Video on Demand
Nach mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen, Maxdome über Set-Top-Boxen vom Computer- auf den Fernsehbildschirm zu bringen, scheint der Video-on-Demand-Anbieter nun über Smart-TV den richtigen Weg gefunden zu haben. Doch auch hier gibt es einen Hemmschuh.
Intel verzichtet auf Kamera in Set-Top-Box
Bereits Anfang des Jahres hatte Intel angekündigt, mit einer eigenen Set-Top-Box unter die IPTV-Anbieter zu gehen. Pläne um eine integrierte Kamera hat der Hersteller nun jedoch wieder zurück genommen. Zuvor hatte es - wie auch bei der Xbox One - Kritik am Datenschutz gegeben.