
Die Deutsche Telekom will sich im Festnetz-Bereich nicht das Wasser von den Kabelnetzbetreibern abgraben lassen. Mit seinem Netzausbau plant das Unternehmen bis 2018 rund zwölf Millionen Kunden an ihr Glasfasernetz zu hängen.
Klotzen und nicht Kleckern – das ist bei der Deutsche Telekom in den kommenden Jahren angesagt. So lautetjedenfalls die Strategie „TD18“, die Vorstand Niek van Damme am Montag in Bonn zum ersten Mal vorgestellt hat. Während das Unternehmen im Mobilfunkbereich die Marktführerschaft bereits im vergangenen Jahr zurückerobert hatte und diese auch in Zukunft verteidigen möchte, soll auch der Festnetz-Bereich dank neuer Infrastruktur eine Domäne des Anbieters bleiben.
Rund zwölf Millionen Glasfaserkunden möchte die Telekom bis 2018 in Deutschland haben. Um das zu schaffen, muss das Unternehmen vor allem in den Ausbau seiner Netze investieren. In Kombinationen mit der Vectoring-Technologie, mit welcher die bestehenden Kupferanschlüsse aufgerüstet werden, soll so eine Infrastruktur entstehen, die flächendeckend Highspeed-Anschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s im Download ermöglicht.
Bereits im September möchte die Deutsche Telekom mit der Vermarktung von Vectoring beginnen. Von einem Erfolg der Ausbau-Kampagne ist Niek van Damme überzeugt. „Bereits jetzt ist dieser Ausbau eine Erfolgsgeschichte. In den bisherigen Ausbaustädten schließen schon heute rund 10 Prozent der Haushalte neue Verträge mit höheren Geschwindigkeiten ab“, so der Vorstandschef des Unternehmens. Dabei handle es sich gleichermaßen um Neu- und Bestandskunden.
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