
Vectoring lautet das neue Zauberwort der Deutschen Telekom, wenn es um den Ausbau der VDSL-Netze geht. Mit der Technologie sollen die Internetgeschwindigkeiten, die über Netzanschlüsse der Telekom erreicht werden können, in Zukunft glatt verdoppelt werden. Doch was passiert eigentlich beim Vectoring?
Mittels Vectoring will die Deutsche Telekom ihre VDSL-Netze in Zukunft fit für wesentlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten machen. Bei Vectoring werden die Kupferleitungen, die vom Verteilerkasten zu den Haushalten führen, mit einer speziellen Kanalcodierung versehen. Damit sollen Interferenzen, die zwischen benachbarten Leitungen existieren, verringert werden, wodurch die Leistungsfähigkeit der Netze steigt. Die maximale Datenübertragungsrate über VDSL-Leitungen soll somit von derzeit 50 MBit/s auf 100 MBit/s erhöht werden.
Von dem neuen Verfahren könnten bundesweit mehrere Millionen Haushalte profitieren, die am Telekom-Netz angeschlossen sind. Was genau hinter dem Vectoring steht, wissen jedoch nur die wenigsten Internetnutzer. Mit einem neuen Video möchte die Telekom nun ihre Technologie und die damit verbundenen Ausbauvorhaben näher vorstellen. Der dreiminütige Clip geizt dabei natürlich nicht mit Werbung für das Unternehmen Telekom und dessen Netze. Doch abseits dessen erklärt dieser immerhin bildlich aufbereitet, was beim Vectoring genau geschieht.
[ps]
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