Ein Audiosystem, das den Akzent eines Sprechers erkennt und ihn auf den Akzent des Zuhörers übersetz, ist die neuste Entwicklung von Amazon. Können so Kommunikationsbarrieren beseitigt werden?
Amazon hat ein Patent für ein Audiosystem angemeldet, das den Akzent eines Sprechers erkennt. Die Enwticklung sorgt dafür, dass der gehörte Akzent in den Akzent des Nutzers bzw. Sprechers übersetzt wird.
Aber wie funktioniert das neue System? In einer Zwei-Parteien-Konversation wird empfangenes Audio analysiert, um abzuklären, ob es mit einem einer Vielzahl von gespeicherten Akzenten übereinstimmt. Wenn dies der Fall ist, wird der empfangene Ton von jeder Partei – basierend auf dem Akzent der anderen Partei – abgespielt.
Amazon will damit Kommunikationsbarrieren überwinden. Besonders in der Telefonbranche, in der täglich unzählige Gespräche zwischen verschiedenen Ländern stattfinden, sieht das Unternehmen das Produkt. So argumentiert Amazon damit, dass Akzente generell schon schwer zu verstehen sind. Hat die Person eine besondere Aussprache, wird dies eventuell noch verstärkt. Am Telefon sieht man außerdem die Mimik und Gestik, die helfen beim Verstehen helfen könnte, nicht.
In der Industrie sei es außerdem oft üblich, dass Mitarbeiter oft Sprach- und Akzenttests bestehen müssen. Auch hier könnte das Audiosystem Abhilfe schaffen und die Arbeitnehmer sogar effizienter machen. Auch bei Reisen oder internationalen Geschäften sieht Amazon das Produkt, dass jetzt um ein Patent buhlt. [PMa]
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