
München – Kabel Deutschland sucht nach Möglichkeiten für Übernahmen von Konkurrenten und will weiter wachsen. Dies berichtet die heutige Onlineausgabe der „Süddeutsche Zeitung“.
Demnach plant die Kabel Deutschland GmbH, weitere Aquisitionsmöglichkeiten zu suchen. John Hahn, Europachef des Finanzinvestors Providence, dem die Kabel Deutschland GmbH (KDG) gehört, gab sich gegenüber der Süddeutschen Zeitung bezüglich der Investitionsgröße offen: „Wir schauen uns nach kleineren und – wenn es die Regulierung zulässt – auch nach größeren Akquisitionsmöglichkeiten um“. Hahn sitzt seit 2003 gleichzeitig im Aufsichtsrat der KDG.
Zwar hatte die KDG Mitte April mit einem Rückgang der Kundenzahl von 400 000 auf 8,8 Millionen herbe Verluste machen müssen (DIGITAL FERNSEHEN berichtete), dennoch soll das Unternehmen in Deutschland größer werden. Der Kabelmarkt konsolidiere sich weiterhin, deshalb gebe es für die KDG viele Chancen, sagte Hahn.
Providence ist bereits seit fünf Jahren an der KDG beteiligt und plant auch in näherer Zukunft keinen Ausstieg. Derzeit sei ein Börsengang der KDG im Gespräch. Wann dafür der richtige Zeitpunkt ist, gilt derzeit noch als ungewiss. [ar]
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