
El Segundo, Kalifornien – Die durchschnittlichen Preise für LCD-Panels sind im Mai stärker als erwartet gestiegen.
Schuld an den Preisanstiegen sei eine Erholung der Verkäufe von PC-Notebooks und Fernsehern, berichtet das Branchenportal „Digitimes“ mit Verweis auf das Marktforschungsunternehmen isuppli. Während Desktop-PC-Monitore bereits im Februar eine Erholung erfahren hätten, sei die Nachfrage nach Notebook-Panels im ersten Quartal gesunken.
Im Mai jedoch seien praktisch für alle großformatigen Panels im Vergleich zum Vormonat die Preise gestiegen, auch bei PC-Notebooks und LCD-Fernsehern, die kleiner sind als bzw. genau 37 Zoll betragen. Selbst 40 und 42 Zoll große TV-Panels hätten sich nach Monaten des Preisrückgangs stabilisiert.
Die Preise stiegen im Mai auf drei bis sieben US-Dollar für Monitor-Panels, zwei bis sechs US-Dollar für Notebook-Panels sowie fünf bis acht US-Dollar für 26 bis 32 Zoll große TV-Panels. Dieser Trend werde sich noch bis Juli fortsetzen, berichtet „Digitimes“ mit Bezug auf iSuppli.
In Erwartung dieser Entwicklung hätten Hersteller die Produktion ihrer TV-Panels drastisch zurückgefahren, um die Preise zu heben. China sei dabei einer der Schlüssel zum Wachstum, der insbesondere durch das Unterstützungsprogramm der chinesischen Regierung angetrieben werde. [ar]
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