Nach drei erfolgreichen Kinofilmen ist Spider-Man nun auch auf dem Broadway angekommen. Bisher konnte das Musical „Spider-Man: Turn Off the Dark“ aufgrund zahlreicher Pannen nicht überzeugen. Jetzt kommen finanzielle Sorgen hinzu.
Am 28. November wurde das Musical „Spider-Man: Turn Off the Dark“ am New Yorker Broadway zum ersten Mal aufgeführt. Dabei sorgte das Stück vor allem durch Negativschlagzeilen für Interesse. Bei der Vorpremiere kam es zu zahlreichen technischen Pannen. Die Vorstellung musste fünf Mal unterbrochen werden, nachdem unter anderem die Sicherungsvorrichtungen für die Darsteller versagten – einige Schauspieler schwebten minutenlang über den Köpfen der Zuschauer, bis das Stück fortgeführt werden konnte.
Jetzt kämen neue Sorgen um das Musical hinzu, wie der Branchendienst „Hollywood Reporter“ am Dienstagmittag (Ortszeit) berichtete. Die Produktionskosten des Stücks hätten insgesamt 65 Millionen US-Dollar verschlungen, so das Portal. Weitere Kosten, wie beispielsweise Gehälter und Mietkosten, seien wesentlich höher als geplant ausgefallen.
Das Musical müsse nun über die kommenden drei Jahre an jedem Abend einen ausverkauften Zuschauerraum erreichen, um wenigstens die Kosten decken zu können, hieß es. Das schafft allerdings kaum eine Broadway-Aufführung. Den Veranstaltern und Investoren drohe nun ein „außergewöhnliches“ finanzielles Desaster, so „Hollywood Reporter“. [dm]
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