
Hamburg – Medienmogul Rupert Murdoch wird beim Pay-TV-Unternehmen Premiere wohl doch noch zum Zuge kommen.
Wie „Die Zeit“ berichtet, habe es Premiere-Chef Michael Börnicke nicht ausgeschlossen, dass der Aufsichtsrat aufgestockt werde. So könnte Murdoch direkten Einfluss auf die Entwicklung des Bezahlsenders nehmen.
Zwar ist der Aufsichtsrat bis 2009 vollbesetzt. Es sei aber möglich, dass schon vor der Neubesetzung ein Vertreter der Newscorp im Gremium aktiv werden könnte. Newscorp bemüht sich derzeit, eine Kontrollmehrheit über Premiere zu erhalten.
Derzeit hält Murdoch an dem privaten Fernsehunternehmen 19,9 Prozent der Anteile. Börnicke sieht laut „Die Zeit“ in den Aktivitäten des Medienunternehmers eine starke Rückstütze – besonders in Anbetracht des Verkaufs der Bundesliga-Rechte. Wenn es drauf ankommt, kann ich mir vorstellen, dass uns Murdoch in jeder Form unterstützt“, hatte Börnicke erklärt.
Darüber hinaus sollen mit Newscorp Synergien entstehen, die vor allem in technischer Hinsicht positive Auswirkungen haben könnten. Aber auch über die Programmgestaltung wäre Murdochs Unternehmen eine gute Partie. [ft]
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