
Rangun – Unzensierte Nachrichten sind für die Menschen in Myanmar – im deutschsprachigen Raum unter dem Namen Birma bekannt – in Zukunft wohl kaum noch erschwinglich.
Der Staat habe mehren Medienberichten zufolge die Gebühr für Satelliten-Fernsehen um das 170-fache auf umgerechnet 544 Euro erhöht. Bisher lag die jährliche Summe bei umgerechnet 3,20 Euro. Bei Neuanmeldungen müssten die Bürger zudem 1100 Euro zahlen. Das Durchschnittseinkommen in dem Land liegt bei etwa 140 US-Dollar jährlich.
In dem südostasiatischen Land unterliegen die Medien staatlicher Kontrolle. Nachrichtensendungen, die per Satellit übertragen werden, sind daher die einzig unzensierte Informationsquelle. Offiziell gibt es zu der Erhöhung keine Stellungnahme. [ft]
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