
München – Die Bundesrepublik Deutschland will 2010 über die Bundesnetzagentur freiwerdende Frequenzen, so genannte „Digitale Dividende“, für den Mobilfunk versteigern.
Das berichtet der Münchner Mobilfunkbetreiber O2 Germany. Es sei die größte Frequenzversteigerung seit den UMTS-(Universal Mobile Telecommunications System) Lizenzen im Jahr 2000.
Die freiwerdenden Frequenzen im Bereich um 800 Megahertz spielen eine wichtige Rolle, um Lücken bei der ländlichen Breitbandversorgung zu schließen. Außerdem seien sie für Zukunftstechnologien wie das schnelle Internet LTE (Long Term Evolution) wichtig.
Laut Bundesnetzagentur entscheide die Auktion über die Marktchancen für die nächsten 20 Jahre und habe damit einen besonders hohen Wert. [mth]
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