
Los Angeles – Die Advanced Access Content System License Administration (AACS LA) hat die Lizenzgebühren für Blu-ray-Discs gesenkt.
Vor allem kleineren Studios und Pressnetzwerke soll die neue Gebührenordnung zugute kommen, ihre Filme wegen höherer Kosten oft nicht auf Blu-ray veröffentlicht hatten. Das berichtet das Branchenmagazin „Heise“.
Demnach müssen Lizenznehmer in Zukunft nicht mehr einmalig 3 000 US-Dollar für ein Provider Agreement zahlen, sondern pro Jahr 500 US-Dollar. Gleichzeitig können sie den Vertrag mit der AACS LA jederzeit beenden. Zudem seien, um eine Blu-ray herzustellen, die Lizenzkosten für ein Glasmaster von 1 300 auf 500 US-Dollar gesenkt worden, berichtet „Heise“.
Gleich bleiben würden jedoch die Lizenzkosten für die einzelne blaue Scheibe. So müssen Hersteller weiterhin vier US-Cent für jede Blu-ray-Disc an die AASC LA zahlen, die ihr Werk verlässt. [ar]
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