
Frankfurt/Main – Im Dauerstreit mit der Deutschen Bank hat der Medienunternehmer Leo Kirch vor dem Frankfurter Landgericht eine weitere Niederlage kassiert.
Kirch wollte, gemeinsam mit seiner Frau, die Deutsche Bank zur Beantwortung mehrerer Fragen zwingen, die seiner Meinung nach auf der Aktionärsversammlung unzureichend beantwortet worden waren. Insgesamt 26 Fragenkomplexe wollte Kirch genauer beantwortet haben. Dabei ging es unter anderem um die Geschäftsbeziehungen der Deutschen Bank zur Mittelstandsbank IKB. Die Richter bewerteten Kirchs Anträge als unbegründet und wiesen seinen Antrag ab. Eine Beschwerde gegen das Urteil wird nicht zugelassen.
Kirch ist damit erneut mit einer Klage gegen die Deutsche Bank gescheitert, der er vorwirft, seine Insolvenz 2002 herbeigeführt zu haben. Ende November ist diesbezüglich ein weiterer Verhandlungstermin am Münchner Landgericht angesetzt. [mth]
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