
München – Der Medienunternehmen und die DFL kommen ins Geschäft. Leo Kirch hat eine Bank gefunden, die bereit ist, die Bürgschaft in Höhe von 500 Millionen Euro zu übernehmen.
Dies bestätigte ein Sprecher Kirchs gegenüber dem „Handelsblatt“. Ob es sich dabei wie zuletzt in Branchenkreisen berichtet um die österreichische Raiffeisen Zentralbank handelt, wollte der Sprecher indes nicht bestätigen.
Sobald der DFL der „Letter of Comfort“, also die Absichtserklärung zur Übernahme einer Bankbürgschaft, vorliegt, darf Kirch die TV-Lizenzen für die DFL verkaufen. Dafür garantiert der Medienmogul den Vereinen aus der 1. und 2. Liga Einnahmen in Höhe von 500 Millionen Euro pro Saison, also für die Gesamtlaufzeit von sechs Spielzeiten drei Milliarden Euro.
Mit der Bürgschaft wurde es auch langsam Zeit, laut Vertrag hatte Kirch noch bis Ende Januar Zeit. Sobald die Bürgschaft vorliegt, soll die DFL auch endlich ihre Ausschreibungsszenarien an die an den TV-Rechten interessierten Unternehmen senden. [lf]
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