Alljährlich werden auf der IFA Global Press Conference, die in diesem Jahr in Lissabon stattfand, nicht nur neue Trends einer breiten Journalistenschar aus der ganzen Welt präsentiert, sondern auch die Entwicklung der Märkte beleuchtet.
Dass die Unterhaltungselektronik immer noch sehr gefragt ist, beweisen die neusten Zahlen, die Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics bei der GfK, präsentierte. Der Absatz bleibt demnach weltweit stabil bei rund einer Billion US-Dollar pro Jahr. Allerdings verschieben sich die Wachstumsmärkte. Vor allem China, aber auch der Rest Asiens sind die Treiber für kontinuierliche Absätze. Auch Osteuropa, Afrika und Südamerika trumpfen mit Absatzgewinnen von zwei bis neun Prozent bei der Unterhaltungselektronik auf.
Treibende Kraft beim Unterhaltungselektronik-Umsatz bleiben die Smartphones. Laut GfK-Zahlen wird allein 2017 jeder fünfte Erdenbürger ein neues Smartphone erwerben. Grund dafür ist auch die steigende Vielfältigkeit dieser Geräte, die schon längst für viel mehr als die reine Kommunikation genutzt werden. So ist vor allem in China das mobile Bezahlen mit dem Smartphone auf dem Vormarsch, doch auch die Möglichkeit neue Technologien wie virtuelle Reality zu nutzen sowie das smarte Zuhause zu steuern zählen zu den Treibern dieser Technologie.
Fest steht, dass die Unterhaltungselektronik keinesfalls schwächelt. Auch weiterhin wird der Markt durch Innovationen gelenkt. Konnektivität ist dabei wichtiger denn je und wird in allen Sektoren des Alltags Einzug halten. Die Verbraucher haben schon heute den Vorteil von vernetzten Geräten erkannt und der Slogan „Always on“ wird nicht mehr rückgängig gemacht werden können. [rp]
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