
Tokio – Die Büros von Sharp und Hitachi wurden von Japans Wettbewerbsaufsicht (JFTC) durchsucht. Hintergrund der Aktion ist der Verdacht auf illegale Preisabsprachen für LCD-Displays.
Wie die „Financial Times Deutschland“ (FTD) heute berichtet, werde geprüft, ob die beiden japanischen Unternehmen bei einer Ausschreibung für Bildschirme, die in der DS-Spielkonsole von Nintendo zum Einsatz kommen, Informationen ausgetauscht haben.
Sharp und Hitachi sind die beiden einzigen Hersteller dieser speziellen LCD-Bildschirme. Allerdings sei unklar, wie teuer Nintendo die vermeintlichen Preisabsprachen zu stehen gekommen sind, sagte ein JFTC-Vertreter der „FTD“.
Nintendo rechnet für das Geschäftsjahr, das Ende März abläuft, mit 29,5 Millionen verkauften DS-Konsolen. Nach Angaben der JFTC würden die Untersuchungen vermutlich sechs bis zwölf Monate dauern. [cd]
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