
London – Der britischen Video-Gesellschaft BVA zufolge wurden seit Anfang dieses Jahres in Großbritannien bislang 3,1 Millionen Blu-ray-Discs verkauft.
Damit seien die Verkäufe gegenüber den letzten Jahr um 231 Prozent gestiegen, berichtet das Branchenportal „Digital Spy“. Im Gegensatz dazu waren die DVD-Verkäufe im Jahresvergleich um 9,5 Prozentpunkte eingebrochen.
Der andauernde Erfolg der Blu-ray sei ein Beweis für das gestiegene Vertrauen der Konsumenten in das neue hochauflösende Format, so eine Sprecherin der BVA. Mittlerweile gebe es rund 1 500 Blu-ray-Titel.
Dennoch hätten etwa 900 Läden mit Entertainment-Inhalten in diesem Jahr schließen müssen. Unter anderem hatten Woolworth und Zavvi Insolvenz angemeldet. Man hoffe jedoch, dass neue Einzelhändler diese Lücke bei Home-Entertainment-Produkten schließen würden. Das könne die Verkaufszahlen für Blu-rays weiter begünstigen.
Gleichzeitig müssten die Konsumenten auf legale Downloads im Internet eingeschworen werden. Das sei schließlich das Hauptproblem bei der Internet-Piraterie. [ar]
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