
Berlin – Am heutigen Sonnabend ist es auf der IFA vor der Halle 28, in der vorrangig Aussteller aus Fernost ihre Erzeugnisse anbieten, zu Tumulten gekommen.
Augenzeugenberichten zufolge kam es zu Rangeleien, als Aussteller für eine bessere Ausschilderung der Halle demonstrierten. Die Halle erhielte nach Auffassung der Demonstranten zuwenig Zulauf bei Besuchern, da sie zu schlecht zu finden sei. Die Messehalle solle daher – so die Vorstellung der Demonstranten – in „China-Halle“ umbenannt werden, um mehr Besucher anzulocken.
Um den Konflikt zu entschärfen, wurden die Eingänge der Halle zeitweise mit Entsorgungsfahrzeugen der Messe zugestellt, so erklärten Augenzeugen. Am Rande dieser Demonstration rollte eine Person ein Transparent mit der Aufschrift „Free Tibet“ aus. Dies führte zu zusätzlichem Zündstoff. Die Aktion missfiel offenbar einigen Ausstellern aus dem Reich der Mitte. Sie bedrängten den Demonstranten, was zu Tumulten führte. [mg]
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