
Wien – Georg Kofler, Ex-Chef der Pay-TV-Plattform Premiere und früherer Assistent des Ex-ORF-Generals Gerd Bacher, macht sich in der am Montag erscheinenden Ausgabe des österreichischen Wirtschaftsmagazins „trend“ auch Gedanken über die Nachfolge von ORF-Chef Alexander Wrabetz.
Er selbst, so Kofler, tue sich „mit dem öffentlich-rechtlichen Prozedere und dem politischen Proporz eher schwer“ und käme deshalb nicht in Frage. Aber „Gerhard Zeiler wäre sicherlich etwas vom Besten, was dem ORF passieren könnte: Er hat mehr Nähe zur österreichischen Politik und zu Wien als ich.“
Kofler selbst hat sich inzwischen zur Gänze dem Unternehmertum beschrieben, berichtet der „trend“, und will mit seiner auf Energieeffizienz spezialisierten Firma Kofler Energies noch 2009 ein Büro in Wien eröffnen. „Ich würde nur in einer Funktion an den Küniglberg zurückkehren – als externer Dienstleister für Energiemanagement und Energiesparen“, so Kofler. [mg]
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