
Leipzig – Christoph Waitz (FDP) hat mit DIGITAL INSIDER über von Gebührengeldern finanzierte Informationsangebote im Internet der öffentlich-rechtlichen Sender gesprochen und fordert, streng bei angebotsbegleitenden Formaten zu bleiben.
Demnach gehörten beispielsweise Partnerbörsen im Internet nicht zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zudem seien ARD und ZDF auch nicht die einzigen Garanten für Qualitätsjournalismus.
Waitz betonte gegenüber DIGITAL INSIDER, dass Online-Printmedien sehr gute Arbeit leisteten und dadurch der Zugang zu unabhängigen Informationen abgesichert sei. Hier bestehe ein erheblicher Klärungsbedarf, um die Grenzen für die Online-Betätigung der öffentlich-rechtlichen Programme klar festzulegen. „Das muss auch schon im elften Rundfunkänderungsstaatsvertrag erfolgen“, so Waitz.
Das vollständige Interview können Sie in der Mai-Ausgabe des DIGITAL INSIDER, der Schwersterpublikation von DIGITAL FERNSEHEN, nachlesen. Dabei geht es neben dem Wettbewerb durch digitale Plattformen auch um die Grenzen der Regulierung. [cg]
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