Das Ende der ARD-Talkshow „Günther Jauch“ hat auch Auswirkungen für deren 80 Mitarbeiter, denn die Produktionsfirma wird diese nicht weiter beschäftigen. Die Arbeitslosigkeit bedeute dies aber nicht, erklärte i&u TV.
Wenn Ende November der Vorhang für die ARD-Talkshow „Günther Jauch“ fällt, bedeutet das nicht nur das Ende des Moderators im Ersten, sondern auch das Aus für 80 Mitarbeiter an der Sendung bei Jauchs Produktionsfirma i&u TV. Wie eine Sprecherin gegenüber der „Bild am Sonntag“ erklärte, würden die zum Jahresende auslaufenden Verträge nicht verlängert.
Das betrifft 16 Festangestellte in Berlin sowie sämtliche an der Produktion beteiligten Mitarbeiter. i&u TV betont allerdings auch, dass dieser Schritt nicht die Arbeitslosigkeit der Mitarbeiter zur Folge habe, da der Großteil auch bei anderen Unternehmen oder Dienstleistern Verträge besitze und somit auch in andere Produktionen involviert sei. Von den festangestellten Mitarbeitern hätte ein Teil bereits wieder neue Jobs gefunden.
Mit dem Abschied von der ARD könnte Günther Jauch unterdessen wieder verstärkt in der Werbung tätig werden. Zu Beginn der Talkshow hatte der Moderator alle Werbe-Verträge beendet, laut Aussage von Jauchs Managerin in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ würden vorliegende Angebote geprüft. [buhl]
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