
Düsseldorf – Erstmals in seiner Geschichte muss Deutschlands größter Einkaufssender QVC sinkende Erträge verzeichnen. Das Unternehmen gibt als Grund widrige Marktbedingungen an.
So sei der Umsatzrückgang auf die anhaltende Konsumschwäche und die Erhöhung der Mehrwertsteuer zurückzuführen. QVC-Chef Ulrich Flatten verwies gegenüber dem „Handelsblatt“ zudem darauf, dass die neuen Produkte „naturgemäß noch nicht sofort ihre Umsatzpotenziale entfalten“ konnten.
Wie das Blatt weiter berichtete, sei die momentane Schwäche des Unternehmens jedoch zum Teil auch hausgemacht. So seien hohe Investitionen unter anderem in die Infra-Struktur des Kanals mitverantwortlich für die sinkenden Erträge.
Der Umsatz von 2007 sei im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent zurückgegangen. Damit stehe die Tochter des US-Medienkonzerns im Markt der Einkaufssender auf verlorenem Posten, denn insgesamt sei laut „Handelsblatt“ für diesen momentan ein Wachstum zu verzeichnen. Von diesem positiven Trend profitiere auch der härteste Konkurrent von QVC, der Shoppingkanal HSE 24.
Auch für das nächste Geschäftsjahr gibt sich Flatten gegenüber dem Wirtschaftsblatt zunächst „verhalten optimistisch“. Hoffnungsträger seien die QVC-eigenen Marken für Kosmetik und Lifestyle sowie neue Kosmetiklinien. [lf]
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