Der Constantin-Medien-Konzern, Dachmarke des Spartensenders Sport1, hat im ersten Quartal seinen Umsatz um 4,7 Prozent auf 108,3 Millionen Euro steigern können. Allerdings schwächelte die Filmsparte, was einen geringeres Betriebsergebnis mit sich brachte.
Der EBIT-Wert reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Millionen Euro auf 3,2 Millionen Euro, ging aus den am Donnerstag veröffentlichten Geschäftszahlen hervor. Im ersten Quartal 2011 hatte der Konzern noch 5,8 Millionen Euro erreicht. Als Grund gab das Medienunternehmen vor allem einen Ergebnisrückgang im Film-Segment an. Zwar erreichte der Konzern hier einen Umsatz von 53,3 Millionen Euro und damit vor allem aufgrund gesteigerter Umsätze beim Kinoverleih im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert eine Steigerung um 7,9 Prozent, das Segment-Ergebnis lag mit 0,6 Millionen Euro aber unter dem Vorjahreswert von 3,2 Millionen Euro.
Im Segment Sport mit der Multimedia-Dachmarke Sport1 und dem Produktionsunternehmen Plazamedia stieg der Umsatz leicht um 1,7 Prozent auf 36,6 Millionen Euro (Q1 2011: 36,0 Mio. Euro). Vor allem steigende Werbeerlöse bei Sport1 hätten den Rückgang der sogenannten Diversifikationserlöse ausgleichen.
Das Segmentergebnis verbesserte sich von im ersten Quartal 2011 erreichten 0,9 Millionen Euro auf 1,4 Millionen Euro in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Dies sei vor allem auf gesunkene Produktionskosten zurückzuführen. Der Vorstand des Unternehmens erwartete für das gesamte Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz zwischen 460 bis 480 Millionen Euro.
Bernhard Burgener, Vorsitzender des Vorstands von Constantin Medien, zeigte sich besonders erfreut darüber, dass das Unternehmen mit dem Erwerb von Rechtepaketen an der Fußball-Bundesliga und der 2. Bundesliga sowie mit der Verlängerung des umfangreichen Produktionsrahmenvertrags zwischen Plazamedia und der Sky-Gruppe bis 2017 im bisherigen Jahresverlauf zwei sehr wichtige Geschäftsabschlüsse tätigen konnte. „Sie sind wichtige Bausteine für die erfolgreiche Entwicklung unseres Sportsegments in den kommenden Jahren und damit des Constantin-Medien-Konzerns insgesamt.“[rh]
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