
Leipzig – Gegner des Common-Interface-Nachfolgers CI Plus kritisieren insbesondere die Revocation List. Droht der schwarze Bildschirm?
Im Zusammenhang mit dieser Widerrufsliste wird das Szenario beschrieben, dass beim Verbraucher der Bildschirm schwarz bleibt, sobald der Hersteller des CI-Plus-Moduls oder des CI-Plus-geeigneten Fernsehers keine Lizenzgebühren mehr bezahlt. Ein Lizenzverlust oder die Beendigung des Vertrags mit dem CI-Plus-Konsortium sei aber nicht gleichbedeutend mit einem Eintrag auf der Revocation List, erklärt Rudolf Eyberg, Director Panasonic AVC Langen Development Centre.
Natürlich darf der Hersteller nach Vertragsbeendigung keine CI-Plus-Geräte mehr produzieren, aber er kann noch zwei Jahre nach dem Vertragsende CI-Plus-Geräte verkaufen, die im Zeitraum, als der Vertrag gültig war, produziert wurden. Ohnehin ist es kein Muss, eine Widerufsliste zu benutzen. Ihr Einsatz wird in den Verträgen zwischen Inhalteanbietern und Plattform- bzw. Netzbetreibern festgelegt.
Alle Einzelheiten zur Revocation List, in welchen Fällen ein Widerruf erfolgen darf und wie die Kosten für die CI-Plus-Zertifizierung gesenkt werden können, lesen Sie im aktuellen DIGITAL INSIDER. Weitere Informationen finden Sie unter www.digital-insider.de. [mh]
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