
München – Die Position des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat sich im Verhältnis zum privaten Rundfunk durch die Krise weiter verbessert.
Das ergab die Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2008/2009“, die im Auftrag von acht Landesmedienanstalten unter Federführung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) durchgeführt wurde.
ARD, ZDF und Deutschlandradio verfügten demnach 2008 über Erträge von 8,6 Milliarden Euro, der private Rundfunk insgesamt über 6,5 Milliarden Euro. Damit hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk dank Gebühren und Werbung auch 25 Jahre nach Einführung des Privatfunks in Deutschland ein Übergewicht im dualen Rundfunksystem. [ar]
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