
München/Berlin – Die Gema hat wegen dem Verdacht auf einen Betrugsfall gegen zwei ihrer Mitarbeiter sowie mehrere Mitglieder Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Berlin eingereicht. Es besteht der Verdacht, dass man Live-Aufführungen abgerechnete, die nie stattfanden.
Das teilte die Gesellschaft heute in einer Web-Konferenz mit. Die Gema vertritt die Urheberrechte seiner musikschaffenden Mitglieder und verkauft Lizenzen an Radio- und Fernsehsender sowie bei Live-Veranstaltungen. Die eingezogenen Beträge werden nach Abzug einer Gebühr an die Urheber ausgezahlt. Nun besteht der Verdacht, dass die zwei Berliner Mitarbeiter Kontrollfeststellungen manipulierten und die Gema damit Beträge für Veranstaltungen ausgezahlt hat, die nie stattfanden.
Vorstandsvorsitzender Harald Heker teilte mit, dass man alle zur Verfügung stehenden Kräfte für eine schnelle und lückenlose Aufklärung einsetze. Die zwei betreffenden Mitarbeiter seien unterdessen fristlos entlassen worden. [mg]
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