
London – Das Adam-Smith-Institut hat die BBC zum Verzicht auf die Gebührenfinanzierung aufgerufen. Statt der jährlichen Rundfunkgebühr soll die BBC auf ein freiwillig zu zahlendes Abo setzen.
Wie die Tageszeitung „The Guardian“ berichtet, soll die BBC nach Willen des Adam-Smith-Instituts auf die jährliche Rundfunkgebühr von umgerechnet 175 Euro verzichten. Stattdessen fordert der Autor der Studie, der Ex-BBC-Produzent David Graham, eine freiwillige Zahlung für den Rundfunk. Diese solle mit einem Abo vergleichbar sein.
Derzeit bekommt die BBC rund vier Milliarden Euro aus Gebührengeldern. Würde die Finanzierung auf freiwillige Basis gestellt, könnte der öffentlich-rechtliche Sender nach Ansicht Grahams an Attraktivität gewinnen. Zudem würden finanziell schwächere Familien nicht länger kriminalisiert, weil sie der Zwangsgebühr nicht nachkommen können. [cg]
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