
Wien – Mobile-TV auf dem Handy steht in Österreich auf der Kippe. Das ist das Ergebnis einer Studie in der Alpenrepublik.
Fernsehen übers Handy hat bisher in Österreich wenig Erfolg. Grund dafür ist nach einer Studie, die im Auftrag der Rundfunk- und Telekom-Regulierungs-GmbH (RTR) erstellt wurde, das Fehlen einer breiten Auswahl an Endgeräten. Derzeit seien nur fünf Geräte auf dem Markt.
Die Autoren der Studie fordern den Aufbau der technischen Infrastruktur und die Nutzung des DVB-H-Netzes für andere Datendienste. Darüber hinaus sollten Pilotprojekte zur Werbefianzierung vorbereitet werden.
Entscheidend für den Erfolg von DVB-H werde jedoch sein, ob in möglichst vielen anderen europäischen Ländern, vor allem Deutschland, DVB-H-basiertes mobiles Fernsehen erfolgreich eingeführt wird. Nur das wäre ein echtes Signal an die Handy-Hersteller. Gerade in Deutschland seien aber die Bedingungen schlecht, da das Betreiberkonsortium Mobile 3.0 gescheitert ist und die Sendelizenzen zurückgegeben hat. Derzeit gibt es neue Gespräche zwischen der Deutschen Telekom, den Landesmedienanstalten und Handyherstellern, um DVB-H doch noch zum Durchbruch zu verhelfen.
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