
Mainz -Prof. Harald Lesch ist der neue Moderator der ZDF-Sendung „Abenteuer Forschung“. Nach eigenen Angaben, schulte er seine rhetorischen Fähigkeiten in der Kneipe.
„Ich komme nicht aus einer Akademikerfamilie. Mein Vater war Starkstromelektriker, man kann sogar sagen, dass ich in einer Kneipe aufgewachsen bin. Meine Großeltern hatten eine Gaststätte im hessischen Mücke“,sagte er der Westfälischen Rundschau (Montagsausgabe).
Lesch weiter: „An so einem geselligen Ort sind die Leute gesprächig. Sie fragen dich ständig, was du machst. Und so habe ich ihnen in ganz normaler Sprache erklärt, warum ich Physik studierte, und was ich da so lernte. Später, als ich an der Uni Bonn war, ging das weiter. Die Kölschkneipe ist im Rheinischen ein guter Kommunikationsort.“
Lesch wird ab dem 3. September die Sendung „Abenteuer Forschung“ moderieren und somit die Nachfolge von Joachim Bublath antreten. Der Professor für Astrophysik und Naturphilosopie hat vorher in verschiedenen Sendungen des Bayerischen Rundfunks als Experte mitgewirkt.
Sein neues Projekt „Abenteuer Forschung“ unterscheide sich seiner Meinung nachvon Formaten wie „Galileo“ oder „Planetopia“. „Bei uns gibt’s keine Weltuntergangsszenarien, keinen Super-Vulkan oder Mega-Kometen. Wir nehmen die Zuschauer mit auf Entdeckungsreisen. Wir präsentieren die jüngsten Forschungsergebnisse, zu denen es vielleicht noch gar keine Bilder gibt“, erklärt er. [mw]
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