ZDF arbeitet mit der BBC für neue fiktionale Koproduktionen zusammen

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Foto: ZDF

Neue Partnerschaft: So sollen sich das Know-how des ZDF im europäischen Koproduktionsbereich und die Erfahrung der BBC für preisgekrönte internationale Stoffe verbinden.

Das ZDF kooperiert künftig für die Herstellung von fiktionalen Serien mit der BBC. Das wurde am Donnerstag bekannt. Die Senderpartnerschaft lege den Fokus auf High End-Serien und ermögliche damit Produktionsfirmen schon bei der Konzeption und Entwicklung mit beiden öffentlich-rechtlichen Sendern zusammenzuarbeiten.

ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke unterstreicht: „Die Programmstrategie der BBC passt perfekt zu unseren Zielen: Ihr großes Engagement bei der Kreation attraktiver Inhalte, die Resonanz beim Publikum erzeugen, spiegelt unseren eigenen Programmanspruch wider. Die Zusammenarbeit bei Projekten wie ‚A Good Girl’s Guide to Murder‘ mit seiner fesselnden Geschichte für junge Erwachsene und ‚Honey‘, einem außergewöhnlichen Eventprogramm, erhöht unsere Attraktivität für ein jüngeres Publikum und bereichert unser Programm mit einer europäischen Perspektive.“

Wie von Bilke erwähnt: Vorboten dieser Zusammenarbeit waren die Bestellung der Serie „Honey“ oder der Aufschlag mit der gemeinsamen Serie „A Good Girl’s Guide to Murder“. „Honey“ spielt Anfang der Achtziger in Ost-Berlin und dort in der Schattenwelt der Spionage und Gegenspionage. Im Mittelpunkt steht Marta, eine Undercover-Agentin in Diensten des britischen Geheimdienstes MI6. Umgeben von Feinden und ständig in Gefahr, enttarnt zu werden, versucht sie alles, um nicht von Friedrich Bauman, dem neuen Leiter der Spionageabwehr bei der Stasi, entdeckt zu werden. 

Bereits Ende 2024 hatten das ZDF und BBC Studios, der Produktionsarm der BBC eine strategische Partnerschaft miteinander verlängert.

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