
München -Nach der Vergabe der Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga am Freitag werden nun neue Details bekannt.
Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, werden die Zahlungen der Fernsehsender ab der Saison 2009/10 gestaffelt. Laut „Focus“ bekommt die Deutsche Fußball Liga (DFL) in der ersten Saison 390 Millionen Euro, also 15 Millionen Euro weniger als bislang. Wie DFL-Geschäftsführer Christian Seifert im Gespräch mit dem Magazin einräumte, ist das eine „Kröte, die die Liga schlucken muss – in einem schwierigen Markt in einer schwierigen Zeit“.
Über die gesamte Vertragslaufzeit von vier Jahren erlöst die DFL allerdings im Durchschnitt 412 Millionen Euro pro Saison, also sieben Millionen Euro mehr als derzeit.
Wie „Focus“ weiter berichtet, sollen die Gebote in der ersten von insgesamt 14 Bieterrunden um die Medienrechte am 21. November mit 360 Millionen Euro noch deutlich niedriger ausgefallen sein.
Zudem hat laut Informationen des Blattes der viel diskutierte Disney-Kanal ESPN nicht, wie gemeldet, für alle Live-Spiele der Fußball-Bundesliga geboten, sondern nur für die der 2. Liga. [mg]
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