
Berlin – Mit der Einführung neuer Eigenproduktionen tun sich private Fernsehsender in Deutschland derzeit schwer.
Bringen Serien nicht die erhoffte Quote, werden sie nach ein bis zwei Ausstrahlungen abgesetzt. Diese Vorgehensweise der Sender betrachtet der FDP-Medienpolitiker Christoph Waitz als „Gift für den deutschen Medienstandort“.
Auf diesem Wege gehe seiner Ansicht nach kreatives Potenzial verloren. Waitz ist überzeugt, dass deutsche Zuschauer ein großes Interesse daran haben, heimische Themen und Szenarien im deutschen Fernsehen wiederzufinden und bezieht sich dabei auf den langen Bestand der ARD-Serie „Lindenstraße“.
US-Serien sind aus der Sicht des Medienpolitikers kein Ersatz, da diese den deutschen Drehbuchautoren, Filmteams und Produktionsgesellschaften schaden würden. [ft]
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