Die „Hindenburg“ hat am Montagabend zum Quoten-Sinkflug angesetzt. Der Abschluss des RTL-Zweiteilers war zwar die meistgesehene Sendung des Abends, verlor gegenüber dem Auftakt am Sonntag aber mehr als 800 000 Zuschauer.
Exakt 7,00 Millionen Zuschauer weideten sich um 20.15 Uhr an den opulenten Bildern vom Untergang des Luftschiffes und bescherten dem Kölner Privatsender einen Marktanteil von 20,4 Prozent. Bei den werberelevanten Jüngeren (14 bis 49) lag das Interesse mit 26,0 Prozent (3,66 Millionen) sogar noch höher. Einen Schiffbruch anderer Qualität erlitt unterdessen Konkurrent Pro Sieben. Das zweite Lena-Halbfinale „Unser Song für Deutschland“ unterschritt mit 5,5 Prozent Marktanteil (1,82 Millionen) sogar die enttäuschenden Werte der Vorwoche (7,9 Prozent/2,56 Millionen).
Deutlich zufriedene Gesichter dürften in der Mainzer ZDF-Sendezentrale zu finden gewesen sein. Der Provinzkrimi „Tod in der Eifel“ mit Maria Simon und Christian Redl heimste mit 5,82 Millionen Zuschauern (16,6 Prozent) die Quoten-Silbermedaille ein. Mit deutlichem Abstand folgte die ARD-Doku „Das Wunder Leben“ (3,33 Millionen/9,5 Prozent). Vox hinterließ mit den Serien „CSI: New York“ (3,23/9,2) und „Criminal Intent – Verbrechen im Visier“ (2,75/8,1) deutliche Duftmarken.
In der sogenannten werberelevanten Zielgruppe herrschte dagegen das gewohnte Bild vor. Mit „Hindenburg“, „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „RTL aktuell“, „Extra“ und „Exklusiv“ stellte RTL die kompletten Top Fünf des Tages. Erst auf Platz 7 findet sich mit Vox der erste Mitbewerber. [ar]
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