
Zwei Wochen lang konnte sich die Talentshow auf ProSieben als Favorit des Tages gegen die Konkurrenz durchsetzen, gegen „Rommel“ hatte „The Voice of Germany“ am Donnerstagabend aber keine Chance. Der RTL-„Transporter“ rutscht derweil weiter abwärts.
Die ProSieben-Castingshow „The Voice of Germany“ bleibt nach wie vor einer der Lieblinge des deutschen TV-Publikums. Nachdem das Format in der vergangenen Woche mit ersten Rückgängen zu kämpfen hatte, konnte die neueste Ausgabe am Donnerstagabend wieder zulegen. 4,90 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ließen sich die potentiellen Talente nicht entgehen und sicherten dem Privatsender eine Sehbeteiligung von 15,1 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen bleibt „The Voice“ mit 3,36 Millionen und 26,0 Prozent Marktanteil unangefochtene Nummer eins.
Trotz steigendem Interesse reichte es für „The Voice“ in dieser Woche nur für den dritten Platz, denn die Öffentlich-Rechtlichen sind resolut an dem Privatsender vorbeigezogen. Unangefochtener Spitzenreiter des Abends war der ARD-Spielfilm „Rommel“, für den sich ganze 6,38 Millionen Zuschauer (18,8 Prozent) begeistern konnten, davon 1,71 Millionen aus dem jüngeren Publikum (12,8 Prozent). Bei „Rommel – Die Dokumentation“ blieben im Anschluss noch 4,91 Millionen Zuschauer (18,5 Prozent) dran.
Den zweiten Platz sicherte sich das das ZDF, das mit dem Krimi „Balthasar Berg – Sylt sehen und sterben“ angetreten ist. Für 5,45 Millionen war das Angebot des öffentlich-rechtlichen Senders auch die erste Wahl, was dem Zweiten einen Marktanteil von 16,7 Prozent sicherte.
Der Kölner Privatsender RTL musste sich erneut mit dem Mittelfeld zufrieden geben, zumal die „Transporter“-Serie Zuschauer eingebüßt hat. Mit nur 3,10 Millionen (8,9 Prozent) entfernt sich das RTL-Format weiter von der zehn-Prozent-Hürde. Sat.1 konnte mit einer Doppelfolge „Criminal Minds“ 2,54 Millionen (7,3 Prozent) und 2,38 Millionen (7,1 Prozent) für sich gewinnen. [fm]
Bildquelle:
- Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com