
Da musste sich König Fußball der Liebe geschlagen geben. Mit dem Qualifikationsspiel für die UEFA Europa League konnte sich Kabel Eins am Donnerstagabend zwar behaupten, gegen die „Schwarzwaldliebe“ bei der ARD kam der Privatsender aber bei weitem nicht an.
Bei der ARD standen am Donnerstagabend große Gefühle im Mittelpunkt. Den deutschen Spielfilm „Schwarzwaldliebe“ ließen sich zur Primetime ganze 4,04 Millionen Zuschauer nicht entgehen, was dem Ersten nicht nur einen Marktanteil von 13,8 Prozent, sondern auch den Tagessieg im Gesamtpublikum einbrachte.
Das Team von Hannover 96, das sich in der Qualifikation für die UEFA Europa League gegen Slask Wroclaw beweisen musste, gab sich zwar alle Mühe, konnte mit der Romanze letztlich aber nicht mithalten. 2,35 Millionen Fußballfreunde (7,9 Prozent) verfolgten die Partie bei Kabel Eins, davon 1,05 Millionen aus der werberelevanten Zielgruppe (9,3 Prozent).
Gefragt waren am Donnerstagabend aber auch die Serien von RTL und Sat.1. Der Kölner Privatsender schickte zunächst seine Ermittler vom „CSI: Miami“ ins Rennen und konnte damit 3,1 Millionen Zuschauer ab drei Jahren (10,7 Prozent) von sich überzeugen. „CSI: NY“ und „CSI: Den Tätern auf der Spur“ brachten es im Anschluss auf 2,96 Millionen (10,3 Prozent) und 2,76 Millionen (13,1 Porznet). Ähnlich gut lief für „Criminal Minds“ bei Sat.1. Die beste Folge erreichte am Abend 3,01 Millionen Zuschauer (10,5 Prozent).
Enttäuschend lief es derweil für das ZDF mit seinem neuen Filmdonnerstag. Die erste Folge von „Der Doc und die Hexe“ lockte gerade einmal 2,56 Millionen Zuschauer vor die TV-Bildschirme, was einer Sehbeteiligung von schmalen 8,7 Prozent entspricht. Im jüngeren Publikum blieb der öffentlich-rechtliche Sender sogar unter der fünf-Prozent-Hürde zurück. [fm]
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