
Klares Votum am Donnerstagabend für das öffentlich-rechtliche Fernsehen: Mehr als zehn Millionen Zuschauer wollten den ARD-Krimi oder die ZDF-Show mit Horst Lichter sehen.
Enges Rennen am Donnerstagabend zwischen ARD und ZDF: Der Krimi „Wolfsland: Irrlichter“ mit Yvonne Catterfeld und Götz Schubert, in dem es um den Mord an einem beliebten Gastwirt ging, interessierte ab 20.15 Uhr im Ersten 5,11 Millionen Zuschauer – der Marktanteil betrug 19,2 Prozent. Zuvor um 20 Uhr sahen 4,42 Millionen Menschen (18,5 Prozent) die „Tagesschau“ allein im Ersten.
Im ZDF brachte es TV-Koch und Antiquitätenexperte Horst Lichter mit der vierten, abendfüllenden Ausgabe seiner Show „Bares für Rares“ auf 5,03 Millionen Zuschauer (19,0 Prozent) und blieb damit nur knapp hinter dem ARD-Krimi. Das Nachrichtenmagazin „heute-journal“ im Anschluss um 21.45 Uhr brachte es auf 4,27 Millionen Zuschauer (17,1 Prozent).
Mit recht deutlichem Abstand folgte auf Platz drei der RTL-Dauerbrenner „Alarm für Cobra 11“ mit Erdogan Atalay, der um 20.15 Uhr auf 2,02 Millionen Zuschauer (7,8 Prozent) kam. Die Sat.1-Krimiserie „Criminal Minds“ verfolgten 1,35 Millionen Zuschauer (5,2 Prozent) und die ProSieben-Show „Die Besten: Die 33 größten Erfolgsgeschichten made in Germany“ 1,06 Millionen (4,3 Prozent).
Auf die Vox-Animationsfilm „Ich – Einfach unverbesserlich“ entfielen noch 1,02 Millionen Zuschauer (3,9 Prozent), auf die Kabel-eins-Komödie „Hot Shots 2: Der 2. Versuch“ 0,73 Millionen (2,8 Prozent) und auf den ZDFneo-Psychothriller „Angst – Der Feind in meinem Haus“ mit Anja Kling 0,56 Millionen (2,1 Prozent).
Recht überschaubar war das Interesse für den späten Arte-Roadmovie „Die Reise mit Vater“, der im Jahr 1968 angesiedelt war: Im Schnitt 70.000 Menschen (0,6 Prozent) blieben zu später Stunde um 23.15 Uhr dran. [dpa]
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