
Böses Omen? Der erfolgsverwöhnte RTL-Restauranttester Christian Rach verliert mit seiner „Restaurantschule“ in der ehemaligen Sat.1-Kantine in Berlin weiterhin an Boden. Für einen Tagessieg in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen reichte es trotzdem knapp.
Allerdings machte das schöne Wetter den Programmplanern erneut einen Strich durch die Rechnung. Kein einziges Programm überschritt die 2-Millionen-Schwelle. Lediglich 1,56 Millionen Jüngere reichten für den Kölner Privatsender aus, um den Quotenthron zu erobern. Sternegastronom Rach musste dabei nach 17,5 Prozent Marktanteil für den Auftakt der neuen Staffel und 16,2 Prozent beim zweiten Aufschlag in der Vorwoche allerdings einen weiteren Einbruch auf nur noch 15,9 Prozent hinnehmen.
Das Erfolgs-Trio bei den Unter-50-Jährigen komplettiert RTL mit seiner Vorabend-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (1,43 Millionen/21,3 Prozent) und Birgit Schrowanges „Extra – Das RTL Magazin“ (1,40 Millionen/16,6 Prozent). In der Prime-Time konnte die Sat.1-Eigenproduktion „Der letzte Bulle“ mit Retro-Ermittler Henning Baum (1,36/15,2) ebenso punkten wie Steven Spielbergs Dinosaurier-Serienausflug „Terra Nova“ (0,95/10,7) und „CSI: New York“ auf Vox (0,67/7,6). Besonders stark schlug sich RTL2 mit der Doku-Soap „Die Geissens“ (0,81/9,1 Prozent).
Im Gesamtpublikum stellt sich das Kräfteverhältnis etwas anders dar. Hier knackte Günther Jauchs RTL-Quiz „Wer wird Millionär?“ mit 4,33 Millionen Zuschauern ab 3 Jahren den Quotenjackpot. Die Sehbeteiligung betrug 16,5 Prozent. Dahinter sortierte sich der ZDF-Krimi „Die Tote ohne Alibi“ mit 3,67 Millionen Interessenten und die ARD-Komödie „Rat mal, wer zum Essen kommt“ (3,37 Millionen) ein. „Rachs Restaurantschule“ schlug sich in diesem Alterssegment im Nachgang ab 21.15 Uhr durchaus wacker (3,51 Millione/13,0 Prozent). [rh]
Bildquelle:
- Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com