Die Ausstrahlung des ersten Schweizer „Tatort“-Falls hat das Schweizer Fernsehen am Montag kurzfristig gestoppt. Trotz der Unstimmigkeiten sollen am 14. März planmäßig die Dreharbeiten für den zweiten Beitrag zur ARD-Krimireihe anlaufen.
Der 90-Minüter entsteht laut einem Bericht der Schweizer Zeitung „Blick“ (Dienstagsausgabe) unter dem Arbeitstitel „Skalpell“, Regie führt der Lutzener Tobias Ineichen. Der Regisseur hat bereits zwei „Tatort“-Folgen gedreht. Die Dreharbeiten werden nach derzeitigem Stand wohl ohne Sofia Milos stattfinden. Die aus „CSI: Miami“ bekannte Schauspielerin war im Zuge der zur Überarbeitung zurückgezogenen ersten Folge unter anderem aufgrund ihrer Scientology-Nähe in die Kritik geraten (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).
Fraglich ist laut dem Boulevardblatt jedoch, ob sich die Müheüberhaupt lohnt. Wenn die erste Folge des Schweizer „Tatort“ quotentechnisch unbefriedigend laufe, sei denkbar, dass der zweite Fall im Archiv verschwindet. Das SchweizerFernsehen nehme dann möglicherweise Abstand von den Plänen, ingesamt 13 Fälle zu der Krimireihe beizusteuern, hieß es ohne Nennung von Quellen. [js]
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