RTL setzt „Ich bin Dagobert“ erstmal auf die Bank

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Dagobert-Serie bei RTL
Foto: RTL / Zeitsprung / Stephan Pick

Eigentlich sollte die sechsteilige Miniserie ab Februar den „Tödlichen Dienst-Tag“ verlängern. Daraus wird aber nichts.

RTL ändert seine Programmpläne für den späteren Dienstagabend nochmals: Eigentlich wollte der Privatsender ab dem 11. Februar, also nach dem Ende des Dschungelcamps und mit Start des Nord-Krimis „Dünentod“, die Miniserie „Ich bin Dagobert“ jeweils ab 22:35 Uhr senden. Vollständig verfügbar ist das Werk schon seit Monaten bei RTL+. Zu einer zeitnahen RTL-Ausstrahlung wird es nun doch nicht kommen, die Ausstrahlungspläne sind gecancelt.

Stattdessen setzt RTL ab kommender Woche Dienstag um 22:35 Uhr auf fast 90 Minuten lange Folgen von „Extra“. Das RTL-Magazin kehrt also nach seiner dschungelbedingten Pause direkt nach „RTL Direkt“ zurück. Einen neuen linearen Sendetermin für „Ich bin Dagobert“ gibt es aktuell noch nicht.

„Ich bin Dagobert“ – darum geht es

Darum geht es in der Serie: Es ist einer der spektakulärsten und längsten Erpressungsfälle der deutschen Kriminalgeschichte. Anfang der 90er Jahre treibt Kaufhauserpresser Arno Funke unter dem Pseudonym „Dagobert“ sein Unwesen. Er legt Bomben, erpresst Kaufhäuser, narrt die Polizei, beschäftigt Medien und Menschen. Und dennoch: Die Öffentlichkeit sympathisiert mit dem Erpresser, der mit seinen außergewöhnlichen Geldübergaben und mit cleveren Erfindungen das Land in Atem hält. Die Serie erzähle „den Weg des einfachen Autolackierers zur schillerndsten Ente im bundesrepublikanischen Ganoven-Teich“. Mit einem Cameo-Auftritt von Arno Funke: In der fiktionalen Serie wechselt er die Seiten und ist in einer Rolle im Team der Ermittler in Folge 5 der deutschen Serie kurz zu sehen.

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