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Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding konnte nicht live im TV gezeigt werden. Schuld daran war eine wiederholt auftretende technische Panne, ARD und Eurosport reagierten unterschiedlich.
Während des Rennens sorgten Stromausfälle in Bayern für jede Menge Hektik. Im TV fiel die Liveübertragung bei ARD und Eurosport mehrfach aus und im Stadion ging nichts mehr. Kurzfristig musste der Sportreporter im Ersten über sein Handy kommentieren, dann wurde ersatzweise eine Doku über Biathlon-Legende Magdalena Neuner gesendet, Eurosport blendete Werbung ein.
Auch in den Gebäuden und am Schießstand gab es zeitweise kein Licht, auch Monitore blieben mit Unterbrechungen mehrfach schwarz. Davon nicht betroffen war aber die Zeitnahme, die ohne Unterbrechungen über Akkus abgesichert war. So konnte das Rennen regulär gewertet werden.
ARD zeigt aufgrund der Panne Neuner-Doku, Eurosport Werbung
Benedikt Doll hat zum Auftakt des Biathlon-Heimweltcups in Ruhpolding in dem chaotischen Einzelrennen mit mehreren Stromausfällen den sechsten Platz belegt. Der 32-Jährige leistete sich am Mittwoch eine Strafminute und lag nach 20 Kilometern 56,3 Sekunden hinter Sieger Johannes Thingnes Bö. Der 29 Jahre alte Norweger kompensierte bei seinem 60. Weltcuperfolg gleich zwei Strafminuten und verwies mit einem Vorsprung von 9,9 Sekunden seinen Teamkollegen Vetle Sjaastad Christiansen (1 Fehler) auf Rang zwei. Dritter wurde der fehlerfreie Slowene Jakov Fak. Für Bö war es bereits der achte Saisonsieg. Alle anderen deutschen Skijäger verpassten die Top Ten.
Ob das Rennen wegen der Strom-Panne gewertet wird, will nach Angaben von Eurosport und ARD eine Jury entscheiden.
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- df-testbild: ARD-Foto
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