
Den Münsteraner „Tatort“-Kommissaren Thiel und Boerne könnte schon bald ein besonderer Einsatz bevorstehen, denn die ARD will einen „Tatort“-Film mit den beiden Publikumslieblingen ins Kino bringen. Zuletzt wurdeSchimanski diese Ehre zuteil – vor über 25 Jahren.
Hauptkommissar Thiel und Rechtsmediziner Boerne haben erst vor wenigen Wochen großes Jubiläum gefeiert: Im April löste das Münsteraner „Tatort“-Team seinen 25. Fall und lockte damit wieder weit mehr als 10 Millionen Fans vor die TV-Bildschirme. Nach gut zwölf gemeinsamen Jahren könnte dem Dreamteam nun bald ein ganz besonderer Einsatz ins Haus stehen. Denn wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, plant die ARD derzeit einen „Tatort“-Kinofilm mit den Münsteranern zu realisieren.
Derzeit befindet sich das Projekt allerdings noch in der Planungsphase. So würden derzeit mehrere Autoren an einem möglichen Drehbuch arbeiten, dass dann auf die große Leinwand kommen könnte. Zuvor gelte es aber noch einige rechtliche und finanzielle Fragen zu klären. Wenn diese zufriedenstellend beantwortet sind, steht einem Kino-Einsatz von Thiel und Boerne offenbar nichts mehr im Weg.
Den beiden Müsteraner „Tatort“-Ermittlern käme mit einem Kinofilm dabei eine ganz besondere Ehre zu Teil, denn es ist bereits mehr als 25 Jahre her, dass die ARD einen „Tatort“ ins Kino brachte. Konkret handelte es sich dabei um den Film „Zabou“, in dem Kult-Kommissar Horst Schimanski 1987 den Sprung von der Mattscheibe auf die große Leinwand schaffte. Zwei Jahre zuvor glückte Schimanski das gleiche mit „Zahn um Zahn“.
Wann ein möglicher „Tatort“-Film aus Münster ins Kino kommen würde, steht bisher noch in den Sternen. Im September müssen Thiel und Boerne erst einmal ihren 26. Fall im Fernsehen lösen, ein weiterer Münster „Tatort“ wird zudem diesen Herbst gedreht. Fest zu stehen scheint aber schon jetzt, dass Millionen „Tatort“-Fans Thiel und Boerne auch bereitwillig ins Kino folgen würden. [fm]
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