Kann jede Frau treffen: „Berlin – Tag & Nacht“ thematisiert häusliche Gewalt

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BTN
Foto: RTLzwei/Filmpool

Ab dieser Woche weist die Daily Soap auch auf Hilfsangebote für betroffene hin.

Seit fast eineinhalb Jahrzehnten läuft „Berlin – Tag & Nacht“ wochentags nach 19 Uhr im Programm von RTLzwei – aktuell erzählt die von Filmpool kommende Soap eine gesellschaftlich sehr relevante Geschichte. Die der fiktiven Figur Anna. Hinter verschlossenen Türen wird sie von ihrem Ehemann Lars regelmäßig geschlagen. Doch aus Liebe zu ihm und in der Hoffnung, dass er sich ändert, verschweigt sie die Gewalt und verdrängt die Realität. Erst als ihre Freundinnen Cleo und Karla misstrauisch werden und sie dabei unterstützen, ihre Sachen aus der gemeinsamen Wohnung zu holen, eskaliert die Situation: Lars hält Anna zurück und würgt sie. Cleo und Karla schreiten ein und rufen die Polizei.

Themen aufgreifen, über die gern geschwiegen wird

Programmdirektor Entertainment, Malte Kruber, sagt: „Wir greifen immer wieder Themen auf, bei denen sonst noch viel zu oft weggesehen wird. Dass wir das gesellschaftliche Problem der Gewalt gegen Frauen in unsere Daily Soap ‚Berlin – Tag & Nacht‘ integrieren, hat einen einfachen Grund: wir wollen maximale Aufmerksamkeit schaffen.“ „BTN“-Executive Producerin Miriam Ulrich erklärt: „Wir bei filmpool sehen es als unsere Verantwortung Themen aufzugreifen, über die in der Öffentlichkeit gern geschwiegen wird, die aber tagtäglich viele Menschen betreffen. Mit dem aktuellen Plot bei „Berlin – Tag & Nacht“ zeigen wir, dass häusliche Gewalt jede Frau treffen kann, unabhängig von der sozialen Schicht, Bildung oder Herkunft.“ Würden durch Annas Geschichte auch nur einige Betroffene ermutigt, sich Hilfe zu suchen, wäre das ein großartiger Erfolg, findet sie.

On air weisen ab 5. Februar Einblendungen in den jeweiligen Szenen auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ hin, das kostenfrei und anonym rund um die Uhr erreichbar ist. Ein Online-Special der Homepage des Senders stellt das Hilfsangebot vor, an das sich Ratsuchende per Telefon, E-Mail und Chat wenden können. Auch in den VOD-Clips auf YouTube wird das Thema aufgegriffen. Zudem wird über Posts auf Instagram, Facebook und TikTok auf die Problematik aufmerksam gemacht.

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