
Leipzig – Im Jahr 2008 konnte Arte laut Programmdirektor Dr. Christoph Hauser „starke Akzente setzen“.Neben der Einführung von HDTV wurde auch das Abendprogrammschema umgestellt.
„45-minütige Dokumentationen haben die Primetime gestärkt und somit dem Zuschauer eine neue klare Umschaltzeit um 21 Uhr geboten. Durch diese größere Flexibilität wurden Programmevents mehr Platz in der Primetime eingeräumt wie z.B. ‚Roots‘, ‚Summer of the Seventies‘ oder ‚Die Dramatiker'“, so Hauser im Interview mit DIGITAL FERNSEHEN.
Wieso Arte im kommenden Jahr verstärkt auf Serien setzen wolle, erklärt Hauser wie folgt: „Gerade bei jungen Zuschauern sind Serien Kult. Man schaut sie sich gemeinsam an, spricht über sie, variiert und persifliert sie. Ein moderner Sender muss im Serienbereich aktiv präsent sein. Außerdem sind Serien bestens dazu geeignet, die Zuschauerbindung an einen Sender, an einen Sendeplatz zu fördern.“ Zudem erleben Serien Hauser zufolge momentan „eine Renaissance, sie gehören heute zu den formal innovativsten Fernsehgenres und greifen oft brisante Themen auf, die Zuschauer bewegen.“
Auch die Resonanz auf die Einführung von HDTV „ist ausgezeichnet“. „Die Zuschauer haben gleich den optischen Qualitätssprung der Hochauflösung erkannt und gelobt“, so Hauser im Gespräch mit DF. Im Jahr 2010 soll schließlich der überwiegende Teil des Programms aus nativem HD-Material bestehen.
Das vollständige Interview können Sie morgen auf www.digitalfernsehen.de lesen. [cg]
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