
Die ARD blickt auf einen gemischten Dienstagabend zurück: Während die Nonnen aus „Um Himmels Willen“ eine gewohnt gute Performance ablieferten, fiel die Weltkriegs-Doku beim Publikum durch. Die Zuschauer zeigten kaum Interesse an „14“.
Ohne Konkurrenz durch Fußball oder die Europawahl haben die ARD-Serien den Dienstagabend wieder fest im Griff. Allen voran die Nonnen aus „Um Himmels Willen“, die sich mit 6,37 Millionen Zuschauern klar von der Konkurrenz absetzen konnten. Mit einer Sehbeteiligung von 20,9 Prozent war ihnen der Tagessieg sicher. Auch „In aller Freundschaft“ lieferte die gewohnt starke Performance ab: 5,91 Millionen Fans schalteten ein, die Quote lag bei 19,4 Prozent.
Fernab der Dauerbrenner hatte die ARD allerdings weniger zu lachen. Denn die Doku „14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ fiel bei den Zuschauern im Anschluss glatt durch. Lediglich 2,18 Millionen Interessenten ab drei Jahren fanden sich um kurz vor 22.00 Uhr vor den Bildschirmen ein. Mehr als 8,5 Prozent Marktanteil waren dabei nicht für die ARD drin. In der werberelevanten Zielgruppe blieb der Wert sogar bei 4,5 Prozent hängen.
Neben Nonnen und Ärzten waren am Dienstagabend vor allem die Ermittler von RTL gefragt. Den Auftakt bestritt dabei „Bones“, die ab 20.15 Uhr auf 2,91 Millionen Interessenten und 9,6 Prozent kam. „The Blacklist“ legte im Anschluss mit 2,94 Millionen noch eine kleine Schippe obendrauf, die Quote lag bei 10,1 Prozent. „Person of Interest“ konnte im Vergleich zu den Vorwochen etwas zulegen und erreichte ab 22.15 Uhr insgesamt 10,7 Prozent bei 2,24 Millionen Zuschauern ab drei Jahren. Beim jüngeren Publikum heimsten die RTL-Serien sogar als Dreierpack den Tagessieg ein. Dabei erhielt „Bones“ mit 1,65 Millionen Interessenten zwischen 14 und 49 Jahren sowie 15,1 Prozent den größten Zuspruch.
Sat.1 wollte dagegen eher die Lachmuskeln der Zuschauer ansprechen. Mit der Komödie „Alle Macht den Kindern“ hatte der Privatsender damit auch bei 2,24 Millionen Zuschauern ab drei Jahren Erfolg, die Quote lag bei 7,5 Prozent. In der Zielgruppe schaffte Sat.1 mit 10,1 Prozent gerade so den Sprung in den zweistelligen Bereich. Für ProSieben erwiesen sich erneut „Two and a Half Men“ als stärkstes Zugpferd. Die Sitcom erreichte 1,25 Millionen Werberelevante und 11,0 Prozent.
Auch Vox konnte am Dienstagabend zufrieden sein Mit einer neuen Ausgabe von „Sing meinen Song“ lockte der Privatsender 1,12 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren vor die TV-Bildschirme. Die Sehbeteiligung erreichte 10,1 Prozent. „Die Gregor-Meyle-Story“ kam im Anschluss noch auf 9,0 Prozent Marktanteil bei 0,95 Millionen.
Regelrecht unter ging dagegen das ZDF, das zur besten Sendezeit mit einer Überwachungs-Doku an den Start ging. Die Zuschauer hatten daran aber kein Interesse: Lediglich 1,73 Millionen Zuschauer schalteten „Verschwörung gegen die Freiheit“ ein, die Quote blieb bei mageren 5,7 Prozent hängen. [fm]
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