Satnews: Neues zu Astra 1Q bekannt

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Nach kürzlich bekanntgewordenen Plänen soll Astra 1Q Anfang 2027 gestartet werden

Kürzlich hat die SES ihre Finanzergebnisse für 2024 präsentiert. In diesem Zusammenhang wurde auch einiges zu Astra 1Q bekannt.

Was wurde zu Astra 1Q bekannt?

Bereits vor einigen Jahren wurde Astra 1Q als einer der beiden Nachfolgesatelliten von Astra 1KR, 1L, 1M und 1N präsentiert. Sein damals ebenfalls angekündigter Partnersatellit Astra 1P wurde inzwischen auf 19,2 Grad Ost in Betrieb genommen und hat bereits die beiden älteren Satelliten Astra 1KR und 1L ersetzt.

Ursprünglich wurde kommuniziert, dass auch Astra 1Q in nicht allzu großem Abstand zu Astra 1P folgen sollte. Wie wir aus erster Hand erfahren konnten, handelt es sich beim neuen Astra 1Q um eine vollkommen neue Satellitengeneration mit Möglichkeiten, die bisherige Satellitengenerationen alt aussehen lassen. Für die Entwicklung des neuen Satelliten wollte man sich die Zeit nehmen, die es braucht, um das zu erreichen, was man sich vorgestellt hatte. Ein guter Ansatz. Weil am Ende profitieren wir alle von einem gut arbeitenden Satelliten.

Wann startet Astra 1Q?

jedenfalls wurde jetzt bekannt, wann der neue Astra 1Q starten soll. Dies ist für Anfang 2027 geplant. Aus den veröffentlichten Daten geht allerdings noch nicht hervor, mit welcher Rakete Astra 1Q in den geostationären Orbit transportiert werden soll. Mehr als Gerüchte gibt es dazu folglich noch nicht. Zumindest besagen nicht bestätigte Stimmen, dass dafür die neue französische Ariane 64 zum Einsatz kommen könnte.

Wo wird Astra 1Q positioniert werden?

Astra 1Q wird ein hochflexibler Satellit, der voraussichtlich Mediendienste, Datenübertragungen, aber auch mobile Dienste und staatliche Anwendungen bereitstellen wird. Der Fokus seiner Ausleuchtzone wird auf Europa liegen. Astra 1Q wird zwar in erster Linie für den Einsatz auf 19,2 Grad Ost konzipiert. Er wird aber so gebaut, dass er auch auf anderen Positionen eingesetzt werden kann. Damit will man für etwaige Notfälle gerüstet sein. Etwa, sollte einer der bisherigen Satelliten auf einer anderen Position künftig technische Probleme an den Tag legen.

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1 Kommentare im Forum
  1. Die Ariane Trägerrakete ist keine französische Rakete, sondern eine europäische. Sie wird von einer Airbus-Tochter im Auftrag der ESA gebaut.
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