
Leipzig – Für die landesweite Ausschreibung von DAB-Paketen sind in Sachsen und Thüringen kaum Bewerbungen von Hörfunkveranstaltern eingegangen. Nur ein Bewerber interessierte sich für den Betrieb einer Plattform.
Wie das Onlineportal „ukwtv.de“ berichtet, gab es in Thüringen und Sachsen nur Media Broadcast als Bewerber für den Betrieb einer Datendienstplattform. Die landesweite Ausschreibung in Sachsen endete Mitte März, die in Thüringen Mitte April. In beiden Fällen seien keine Bewerbungen von Hörfunkveranstaltern eingeganen. Für Sachsen-Anhalt läuft die Frist noch bis 5. Mai.
Laut dem Geschäftsführer der Sächsischen Landesmedienanstalt werden 50 Prozent der zur Verfügung stehenden Bedeckung von öffentlich-rechtlichen Sendern genutzt. Sei für den Rest kein Interesse des privaten Rundfunks da, sei auch eine Erhöhung dieser Quote denkbar. Die Landesmedienanstalt Bayern hat laut dem Bericht weitere Ausschreibungen für dieses Jahr angekündigt. [cg]
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