Unitymedia hat mit der VG Media über die Vergütung der Kabelweitersendung von privaten TV- und Radioprogrammen eine langfristige Vereinbarung abgeschlossen.
Nach schwierigen Verhandlungen hat sich Unitymedia mit der VG Media über den Lizenzvertrag zur Kabelweitersendung geeinigt und einen entsprechenden Vertragsabschluss erzielt, wie die Verwertungsgesellschaft der privaten Medienunternehmen am Montag mitteilte.
Markus Runde, Geschäftsführer VG Media, zeigt sich über den Vertragsabschluss erfreut: „Ich freue mich, dass die VG Media nach langen und zum Teil schwierigen, aber durchgehend konstruktiven Verhandlungen mit Unitymedia, die als eine der großen Kabelregionalgesellschaften über sechs Millionen Kunden mit den Programmsignalen der privaten Sendeunternehmen versorgt, erneut einen langfristigen Vertrag über die Lizenzierung der Urheber- und Leistungsschutzrechte für die Kabelweitersendung abschließen konnte.“
Weil es sich bei der Weiterleitung von Fernseh- und Radiosignalen über Kabel um eine öffentliche Bereitstellung der Inhalte handelt, sind Kabelunternehmen zur Zahlung einer Vergütung an die privaten TV- und Radiokanäle, in deren Vertretung die VG Media agiert, verpflichtet. Grundlage dieser Vergütung ist die Einschätzung der Kabelweitersendung als urheberrechtlich relevante Nutzungshandlung. Als Verwertungsgesellschaft der privaten Medienunternehmen vertritt die VG Media die Urheber- und Leistungsschutzrechte der meisten deutschen und zahlreicher internationaler privater TV- und Radio-Sender. [kw]
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