
Köln – Was in anderen Regionen noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, ist in Nordrhein-Westfalen bereits in Sack und Tüten.
Die Umstellung von analogen Rundfunksignalen auf den modernen Digitalstandard DVB-T ist abgeschlossen. Nahezu flächendeckend werden Programme nun in digitaler Qualität empfangen, lautet das Arbeitsresümee des zuständigen Projektbüros und vermeldet, dass 96 Prozent der nordrhein-westfälischen Haushalte das digitale Antennenfernsehen nutzen.
Ende März schloss das vor vier Jahren eigens gegründete Projektbüro endgültig seine Pforten. Auch die Info-Hotline für die Bürger ist abgeschaltet. Bürger, die dennoch Fragen haben, werden aber nicht alleingelassen. Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) wird als Ansprechpartner in Sachen DVB-T-Empfangbarkeit zur Verfügung stehen.
Der Startschuss für die Ausbreitung des neuen Standards war am 24. Mai 2004 erfolgt. Die Region Köln-Bonn war die erste, die in neuer Qualität angebunden wurde. [ft]
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